Sonntag, 15. Dezember 2019
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Gemeinsame Ausbildung Hochwasserschutz und Deichverteidigung

Am Samstag haben die freiwillige Feuerwehr zusammen mit dem THW Ortsverband Schweinfurt und der hauptamtlichen Wache gemeinsam die Deichverteidigung geübt.
Viele werden sich fragen: Deichverteidigung was ist das? Und brauchen wir so etwas in Schweinfurt? Durch das Schweinfurter Stadtgebiet fließt die wichtigste Wasserstraße Unterfrankens, der Main. Im Alltag ist der Main ein ruhiger, langsamer Fluss. Es gibt aber auch Jahreszeiten in denen er sich in einen reißenden Strom verwandeln kann. Um sich für so einen Fall auf mögliche Hochwasser und den Schutz des Schweinfurter Stadtgebietes vorzubereiten, haben der Ortsverband Schweinfurt des Technische Hilfswerk und die freiwillige Feuerwehr mit ständiger Wache Schweinfurt eine gemeinsame Ausbildung durchgeführt. Ausbildungsschwerpunkt war dabei vor allem das Thema Hochwasser und Hochwasserschutz. Am frühen Morgen haben die Kollegen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr und die Helfer des Technischen Hilfswerk verschiedene Optionen zum füllen von Sandsäcken praktisch geübt.
Im Bauhof der Stadt Schweinfurt wurde nach einer kurzen theoretischen Einweisung die Sandsackfüllung trainiert. Um im Einsatzfall effektiv mit den vorhandenen Mitteln agieren zu können, wurde deshalb das Füllen in unterschiedlichen Möglichkeiten geübt:
- Mittels Leitern und Verkehrskegeln, welche als Trichter dienten,
- mit der neu beschafften Sandsackfüllanlage „Sandking“,
- und das direkte befüllen der Sandsäcke mit der Schaufel.
Dabei merkten die verschiedenen Teams gleich den Unterschied der drei Methoden zum befüllen der Sandsäcke, welcher sich vor allem im Kraftaufwand und den gefüllten Sandsäcken zeigte.
Die gefüllten Sandsäcke wurden dann auch gleich fachgerecht auf Paletten gestapelt, so dass diese zum Abtransport bereit standen. Die Sandsäcke wurden auf die Transportfahrzeuge der beiden Organisationen verladen, und zum Deich bei Bergrheinfeld transportiert.
Nach einem Mittagessen und einer kleinen Pause wurde im zweiten Teil der praktischen Ausbildung der Bau einer Quellkade geübt. Durch die örtlichen Gegebenheiten ist vor allem der Einsatz der Quellkade an den Schweinfurter Deichen gefragt. Dabei handelt es sich um eine punktförmige Undichtigkeit in einem Deich welche zu einem Deichbruch führen kann.
Nach dem erfolgreichen Aufbau der Quellkade, und der Überprüfung ihrer Standsicherheit durch ein Vermessungsteam des Technischen Hilfswerk, konnte auch dieser Ausbildungsabschnitt beendet werden und mit dem Rückbau der Sandsäcke das Ende der Ausbildung eingeleitet werden.
Im Rahmen dieser gemeinsamen Hochwasserübung der ehrenamtlichen Einsatzkräfte von Feuerwehr und THW erhielten beide Organisationen einen tieferen Einblick in die Aufgabengebiete der jeweils anderen Hilfsorganisation und können im Ernstfall nun noch schneller und effektiver miteinander arbeiten.
Ein herzliches Dankeschön gilt dem Ortsverband des Technischen Hilfswerk Schweinfurt für die Organisation der Verpflegung.
(Text und Bilder: DF)

Leistungsprüfung THL 2019

Zwei Gruppen haben vorletzte Woche erfolgreich die Leistungsprüfung Technische Hilfeleistung abgelegt.

Unter den Augen der beiden Schiedsrichter Kreisbrandmeister Matthias Steinmüller und Hermann Scheller von der Werkfeuerwehr ZF Friedrichshafen AG absolvierten beide Gruppen die Aufgaben in der vorgegebenen Sollzeit.

Bronze: Loose Michael, Brief Laura, Roos Philipp, Bachmann Niklas, Stöcker Christoph, Ort Nico

Silber: Langer Felix

Gold: Huppmann Leon, Heterich Daniel, Dittmann David, Kossack Dieter

Gold-Rot: Thomas Heinz, Hans-Martin Lode

(FK)

Modernisierung der Atemschutzübungsanlage

Die Atemschutzübungsanlage auf der Feuerwache wurde 1988 in Betrieb genommen und wird jährlich von ca. 80 Feuerwehrangehörigen der Feuerwehr Schweinfurt genutzt. Außerdem führen verschiedene Freiwilligen Feuerwehren des Landkreises Schweinfurt und die WF KKG ihre Belastungsübung in dieser Atemschutzübungsanlage durch.

Derzeit wird eine Modernisierung der Atemschutzübungsanlage durchgeführt. Im Zuge dieser ist die Ersatzbeschaffung der Arbeitsmessgeräte bereits abgeschlossen.

Hierbei handelt es sich um:

 ein Oberkörper-Ergometer (Ergo-Fit, Cario Line 4000)

ein Laufband-Ergometer (h/p/cosmos/mercury)

 

ein Leiter-Ergometer (h/p/cosmos/discovery)

Die Arbeitsmessgeräte sind u.a. erforderlich, um die geforderte Leistung der für Atemschutzgeräteträger jährlich vorgeschriebenenBelastungsübung erbringen zu können.

Für die Investition von fast 35.000 Euro hat die Stadt Schweinfurt einen Zuwendung von 16.275 Euro durch den Freistaat Bayern erhalten.

(ME, Bilder Wache 3)

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