Montag, 23. Oktober 2017
Notruf: 112

Stabsrahmenübung mit der Staatlichen Feuerwehrschule Geretsried

Übungslage: In einem Industriebetrieb in Schweinfurt brennt die Galvanik, mehrere Arbeiter sind zum Teil schwer verletzt, das Feuer breitet sich aus, giftige Dämpfe ziehen Richtung Innenstadt. Der externe Notfallplan, welcher für solche Szenarien vorgehalten wird, ist aktiviert worden.

Mit diesem Szenario wurden gestern der Örtliche Einsatzleiter, der Organisatorische Leiter sowie der Leitende Notarzt als Übungslage einer Stabsrahmenübung konfrontiert. Das alles spielte sich vor Ort nur fiktiv ab, die Führungs- und Kommunikationseinrichtungen jedoch wurden auf der Feuerwache am Hainig eingerichtet und in Betrieb genommen. Dazu errichtete man in der Fahrzeughalle die sogenannten Örtliche Einsatzleitung (ÖEL) zusammen mit der Sanitätseinsatzleitung (SanEL) des Arbeiter Samariter Bundes. Einen Stock höher trat die Führungsgruppe Katastrophenschutz (FüGK) des Rathauses zusammen. Unterstützt wurden diese beiden Führungsorgane durch Fachberater von Feuerwehr, Technischen Hilfswerk, Rettungsdienst, Bundeswehr, Polizei, Werkfeuerwehr und dem Betreiber des betroffenen Unternehmens.

Als sich die Lage nach einigen Stunden fiktiv zugespitzt hatte, erklärte man den Katastrophenfall und erteilte damit dem Örtlichen Einsatzleiter Weisungsbefugnis über alle vor Ort befindlichen Einsatzkräfte.

In der Örtlichen Einsatzleitung findet die operative Einsatzführung der Kräfte an der Schadensstelle statt. Alle Anforderungen in Form von Personal, Material oder Verpflegung werden an die Führungsgruppe Katastrophenschutz (FüGK) weitergeleitet. Dort organisiert man im Hintergrund alles was an der Einsatzstelle benötigt wird. Für das gestrige Szenario wurden so zum Beispiel mehrere Busse für Evakuierungsmaßnahmen, überörtliche Verstärkung für die Einsatzkräfte und über 30.000 Liter Schaummittel beschafft. Alles selbstverständlich nur fiktiv, jedoch wäre es möglich gewesen alle benötigten Anforderungen im Realfall auch wirklich zu bekommen.

Solche Übungen finden turnusmäßig in allen Kreisverwaltungsbehörden statt. Bei der abschließenden Manöverkritik konnte der ein oder andere Nachbesserungsbedarf festgestellt werden, alles in allem zogen die Übungsleitung und die Verantwortlichen ein positives Fazit.

FK

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Maincityrun 2017

Am diesjährigen Elektro Schmitt 5.200 m Firmenlauf, der im Rahmen des Main City Run ausgetragen wurde, erzielte die Mannschaft der Feuerwehr Schweinfurt einen herausragenden 6. Platz in der Mannschaftswertung. Hans Appel von der Wachabteilung 3 belegte sogar den 3. Platz in der Gesamtwertung!

An dieser Stelle herzlichen Glückwunsch zu diesem Resultat!

Daneben sorgen neun Kollegen für die Verkehrsabsicherung dieser Veranstaltung, die sich inzwischen zum größten Laufevent der Region entwickelt hat.

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Übung Ölsperre

Am 22.04.2017 haben die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr zusammen mit den Kollegen der Ständigen Wache die Ölsperre in den Main eingezogen. Die Ölsperre ist eine schwimmende Barriere die beim Freiwerden von Mineralölprodukten in ein Gewässer eingezogen wird um eine weitere Ausbreitung zu verhindern. Die 200m lange, unterteilbare Sperre ist auf einem Anhänger zusammen mit einem Ruderboot verlastet. Zum Einbringen wird jedoch das Mehrzweckboot benötigt um die Sperre mit der Strömung des Flusses einzuschwimmen.

Das Mehrzweckboot zieht die Sperre am Ufer entlang flussaufwärts bis sie in der erforderlichen Länge im Wasser ist. Gleichzeitig bereiten die Kollegen an Land den sogenannten Uferschutz vor. Dieser bewirkt, dass sich das Öl wie in einem Trichter sammelt und nicht an das Ufer gedrückt wird.

 

Die Sperre wird nun in einem Winkel von 45 Grad eingeschwommen und mit einem Mehrzweckzug am anderen Ufer befestigt. Nun kann das Öl mit einem Skimmer oder bei kleineren Mengen mit saugfähigen Stoffbahnen aufgenommen werden.  

Die hier gezeigte Ausrüstung wurde vom Land Bayern speziell für den Main angeschafft. Die Feuerwehr Schweinfurt bringt im Einsatzfall die Ölsperre sowie den Ölschaden-Anhänger auch außerhalb des Stadtgebietes zum Einsatz. Eine nähere Beschreibung der Technik finden Sie in unserem Bereich "Technik/Ausrüstung".

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Fachausbildung Motorkettensäge

Der THW Ortsverband Schweinfurt und die Feuerwehr führten im Frühjahr 2017 zusammen eine Fachausbildung zur „Motorsägenarbeit “ durch.  In den Räumlichkeiten des THW Ortsverband vermittelte Lehrgangsleiter SBI K.-H. Thiemer die theoretischen Grundlagen rund um den Einsatz der Motorkettensäge. Der praktische Teil des Lehrgangs fand in einem privaten Wald in der Nähe von Kleinsteinach im Landkreis Haßberge und im Stadtgebiet Schweinfurt statt.

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Eisrettungsübung

Eisrettungsübung

Zusammen mit der Wasserwacht und den Feuerwehren aus Sennfeld und Schwebheim übte die Feuerwehr Schweinfurt das Retten von Personen bei Eisunfällen. Organisiert wurde dieser Übungsnachmittag von der Wasserwacht Schweinfurt. Als Übungsobjekt diente der Schweinfurter Baggersee, welcher dank der Minustemperaturen der letzten Tage eine dünne Eisschicht aufwies. Auch der einsetzende Schneefall sorgte für ein realistisch wirkendes Szenario.

Verteilt über das Gelände des Baggersees übten die Feuerwehren und die Wasserwacht verschiedene Rettungstechniken.

Rettung der eingebrochenen Person mittels schwimmfähigem Rettungsbrett.

Einsatz des Feuerwehrschlauchboots mit Eisrettungsschlitten. Die Einsatzkräfte nähern sich der zu rettenden Person und ziehen diese über das Rettungsbrett ins Feuerwehrschlauchboot.

Mit Steckleiterteilen arbeitet sich eine Einsatzkraft über das Eis vor. Die eingebrochene Person wird vom Retter mit dem Oberkörper auf die Leiter gezogen und beide werden gemeinsam ans Ufer gezogen.

(DT)

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