Freitag, 06. Dezember 2019
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Tag des Ehrenamtes

Der 05. Dezember ist seit 1986 der internationale Tag des Ehrenamtes. Damit soll weltweit auf die Anerkennung und die Förderung ehrenamtlichen Engagements aufmerksam gemacht werden. http://www.stmi.bayern.de/med/pressemitteilungen/pressearchiv/2019/405/index.php

Auch bei uns spielt das Ehrenamt eine tragende Säule für den Abwehrenden Brandschutz. Neben den 45 hauptberuflichen Feuerwehrdienstleistenden stehen ca. 60 ehrenamtliche Feuerwehrmänner und -Frauen rund um die Uhr für Einsätze zur Verfügung. Diese werden im Einsatzfall über Funkmeldeempfänger alarmiert und kommen von zuhause, dem Arbeitsplatz oder der Schule zur Feuerwache, besetzen die benötigten Fahrzeuge und rücken aus. Dies geschieht zur Unterstützung der ständigen Wache bei Zimmerbränden, größeren Hilfeleistungseinsätzen oder Gefahrgutunfällen. Aber auch bei Unwettern, überörtlichen Katastropheneinsätzen oder Paralleleinsätzen wenn die hauptamtlichen Kräfte gebunden sind stehen unsere Freiwilligen Feuerwehrleute sofort zur Verfügung.

Die Ausbildung findet zum größten Teil bei uns auf der Feuerwache statt. Nach einer Grundausbildung, die etwa 70 Stunden umfasst geht es anschließend mit verschiedenen Fortbildungen weiter. Atemschutzgeräteträger, Motorsägenführer, Maschinist sind nur einige Beispiele für die späteren Verwendungsmöglichkeiten. Weiterführende Lehrgänge finden dann an den staatlichen Feuerwehrschulen in Würzburg, Regensburg oder Geretsried statt.

Wer sich für die ehrenamtliche Tätigkeit bei uns interessiert ist herzlichen willkommen montags, ab 18:30 Uhr bei uns in der Adolf-Ley-Straße 1 vorbei zu kommen!

(FK) 

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Lehrgang Träger von Chemikalienschutzanzügen erfolgreich abgeschlossen

Am 22. und 23. November haben sechs Feuerwehrangehörige der Freiwilligen Feuerwehr Schweinfurt sowie der Werkfeuerwehr Bosch Rexroth die Zusatzausbildung zum „Träger von Chemikalienschutzanzügen“ bei uns absolviert.

Bei dieser Zusatzausbildung von Atemschutzgeräteträgern werden diese für den Umgang mit Chemikalienschutzanzügen (CSA) geschult. Neben dem Vermitteln von theoretischem Wissen werden in diesem Lehrgang verstärkt praktische Übungen durchgeführt, um die Teilnehmer für die Einsätze unter CSA zu sensibilisieren.

Da in diesen zwei Tagen nur Grundlagen für das Tragen von CSA geschult werden können, ist es auch hier sehr wichtig, zukünftig am Standort bei Übungen teilzunehmen. 

Alle Teilnehmer haben mit Erfolg an diesem Lehrgang teilgenommen.

(ME, Bild: PF)

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Gemeinsame Ausbildung Hochwasserschutz und Deichverteidigung

Am Samstag haben die freiwillige Feuerwehr zusammen mit dem THW Ortsverband Schweinfurt und der hauptamtlichen Wache gemeinsam die Deichverteidigung geübt.
Viele werden sich fragen: Deichverteidigung was ist das? Und brauchen wir so etwas in Schweinfurt? Durch das Schweinfurter Stadtgebiet fließt die wichtigste Wasserstraße Unterfrankens, der Main. Im Alltag ist der Main ein ruhiger, langsamer Fluss. Es gibt aber auch Jahreszeiten in denen er sich in einen reißenden Strom verwandeln kann. Um sich für so einen Fall auf mögliche Hochwasser und den Schutz des Schweinfurter Stadtgebietes vorzubereiten, haben der Ortsverband Schweinfurt des Technische Hilfswerk und die freiwillige Feuerwehr mit ständiger Wache Schweinfurt eine gemeinsame Ausbildung durchgeführt. Ausbildungsschwerpunkt war dabei vor allem das Thema Hochwasser und Hochwasserschutz. Am frühen Morgen haben die Kollegen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr und die Helfer des Technischen Hilfswerk verschiedene Optionen zum füllen von Sandsäcken praktisch geübt.
Im Bauhof der Stadt Schweinfurt wurde nach einer kurzen theoretischen Einweisung die Sandsackfüllung trainiert. Um im Einsatzfall effektiv mit den vorhandenen Mitteln agieren zu können, wurde deshalb das Füllen in unterschiedlichen Möglichkeiten geübt:
- Mittels Leitern und Verkehrskegeln, welche als Trichter dienten,
- mit der neu beschafften Sandsackfüllanlage „Sandking“,
- und das direkte befüllen der Sandsäcke mit der Schaufel.
Dabei merkten die verschiedenen Teams gleich den Unterschied der drei Methoden zum befüllen der Sandsäcke, welcher sich vor allem im Kraftaufwand und den gefüllten Sandsäcken zeigte.
Die gefüllten Sandsäcke wurden dann auch gleich fachgerecht auf Paletten gestapelt, so dass diese zum Abtransport bereit standen. Die Sandsäcke wurden auf die Transportfahrzeuge der beiden Organisationen verladen, und zum Deich bei Bergrheinfeld transportiert.
Nach einem Mittagessen und einer kleinen Pause wurde im zweiten Teil der praktischen Ausbildung der Bau einer Quellkade geübt. Durch die örtlichen Gegebenheiten ist vor allem der Einsatz der Quellkade an den Schweinfurter Deichen gefragt. Dabei handelt es sich um eine punktförmige Undichtigkeit in einem Deich welche zu einem Deichbruch führen kann.
Nach dem erfolgreichen Aufbau der Quellkade, und der Überprüfung ihrer Standsicherheit durch ein Vermessungsteam des Technischen Hilfswerk, konnte auch dieser Ausbildungsabschnitt beendet werden und mit dem Rückbau der Sandsäcke das Ende der Ausbildung eingeleitet werden.
Im Rahmen dieser gemeinsamen Hochwasserübung der ehrenamtlichen Einsatzkräfte von Feuerwehr und THW erhielten beide Organisationen einen tieferen Einblick in die Aufgabengebiete der jeweils anderen Hilfsorganisation und können im Ernstfall nun noch schneller und effektiver miteinander arbeiten.
Ein herzliches Dankeschön gilt dem Ortsverband des Technischen Hilfswerk Schweinfurt für die Organisation der Verpflegung.
(Text und Bilder: DF)

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Leistungsprüfung THL 2019

Zwei Gruppen haben vorletzte Woche erfolgreich die Leistungsprüfung Technische Hilfeleistung abgelegt.

Unter den Augen der beiden Schiedsrichter Kreisbrandmeister Matthias Steinmüller und Hermann Scheller von der Werkfeuerwehr ZF Friedrichshafen AG absolvierten beide Gruppen die Aufgaben in der vorgegebenen Sollzeit.

Bronze: Loose Michael, Brief Laura, Roos Philipp, Bachmann Niklas, Stöcker Christoph, Ort Nico

Silber: Langer Felix

Gold: Huppmann Leon, Heterich Daniel, Dittmann David, Kossack Dieter

Gold-Rot: Thomas Heinz, Hans-Martin Lode

(FK)

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Fortbildungstagung für Notfallmedizin der AGBN

Die 37. Fortbildungstagung für Notfallmedizin der Arbeitsgemeinschaft der in Bayern tätigen Notärzte fand vom 03.10. bis 06.10. in Schweinfurt statt. Dabei unterstützten wir am Samstag einen Workshop zum Thema Traumamanagement und führten zusammen mit den Teilnehmern zwei technische Rettungen an einem Unfallfahrzeug durch.

Ziel war es dabei für die Teilnehmer zusammen mit der Feuerwehr eine lageabhängige Strategie zu entwickeln wie der Patient am schnellsten und schonenstend gerettet werden kann. Anschließend konnte man dies praktisch ausprobieren und auch die ein oder andere neue Methode testen.

Mit dabei war auch unser Feuerwehrarzt Hans-Martin Lode, der auch als Leitender Notarzt in Schweinfurt tätig ist und die Station zusammen mit unserem stellvertretenden Zugführer Christian Link betreute.

(FK, Bilder Christian Link)

 

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Erster Lehrgang für Drehleitermaschinisten durchgeführt

Vom 14. bis zum 16. Oktober haben elf Feuerwehrangehörige der Feuerwehr Schweinfurt sowie der Werkfeuerwehr SKF einen Lehrgang zum Drehleitermaschinisten bei uns absolviert. Dies haben wir erstmalig in Eigenregie am Standort Schweinfurt durchführen können, bisher waren wir auf die Lehrgangsplätze an den staatlichen Feuerwehrschulen angewiesen. In den nächsten Wochen schließen sich noch zwei Tage Taktikschulung an, die wir in bewährter Weise zusammen mit Ausbildern von drehleiter.info durchführen werden.

Der Pilotlehrgang den wir unter der Leitung von Dominik Billmann durchgeführt haben umfasste die nachstehenden Inhalte:

  • Drehleitertechnik und Grenzen
  • Anbauteile, Notbetrieb und Taktik im Drehleitereinsatz
  • Übungen und Prüfung

 

Die Prüfung wurde von allen Teilnehmern mit Erfolg abgelegt.

 

(FK)

 

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Modernisierung der Atemschutzübungsanlage

Die Atemschutzübungsanlage auf der Feuerwache wurde 1988 in Betrieb genommen und wird jährlich von ca. 80 Feuerwehrangehörigen der Feuerwehr Schweinfurt genutzt. Außerdem führen verschiedene Freiwilligen Feuerwehren des Landkreises Schweinfurt und die WF KKG ihre Belastungsübung in dieser Atemschutzübungsanlage durch.

Derzeit wird eine Modernisierung der Atemschutzübungsanlage durchgeführt. Im Zuge dieser ist die Ersatzbeschaffung der Arbeitsmessgeräte bereits abgeschlossen.

Hierbei handelt es sich um:

 ein Oberkörper-Ergometer (Ergo-Fit, Cario Line 4000)

ein Laufband-Ergometer (h/p/cosmos/mercury)

 

ein Leiter-Ergometer (h/p/cosmos/discovery)

Die Arbeitsmessgeräte sind u.a. erforderlich, um die geforderte Leistung der für Atemschutzgeräteträger jährlich vorgeschriebenenBelastungsübung erbringen zu können.

Für die Investition von fast 35.000 Euro hat die Stadt Schweinfurt einen Zuwendung von 16.275 Euro durch den Freistaat Bayern erhalten.

(ME, Bilder Wache 3)

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Feuerwehr-Aktionswoche bei Schaeffler – Schweinfurter Wehren präsentieren Leistungsspektrum

Im Gegensatz zu den Alarmübungen der vergangenen Jahre mit jeder Menge Blaulicht und Martinshorn, hat man sich seitens der Werkfeuerwehr dazu entschieden den Schwerpunkt der diesjährigen Großübung auf die Darstellung der Leistungsspektrums der Feuerwehren zu legen, so Marcus Werner, Leiter der Werkfeuerwehr Schaeffler. Den etwa 300 Besuchern wurden an vier Stationen Beispiele gezeigt wie die Feuerwehr in der Not helfen kann. Pünktlich um 10 Uhr startete die Werkfeuerwehr Schaeffler mit einer Gefahrgutlage. Aus einem LKW trat eine ätzende Flüssigkeit aus, die unter Chemikalienschutzanzug aufgenommen werden musste. Zusätzlich dichtete man den Behälter ab, sicherte die Einsatzstelle gegen Brandgefahr und baute eine Dekontaminationsstelle auf um die Männer in den Schutzanzügen reinigen zu können. Im Anschluss mussten die Männer und Frauen der Freiwilligen Feuerwehr Schweinfurt einen PKW-Fahrer befreien der nach einer Kollision mit einem Gabelstapler auf der Seite lag und in seinem Fahrzeug eingeschlossen war. Nach der Stabilisierung des Fahrzeuges stimmte man mit der Rettungswagenbesatzung des Arbeiter-Samariterbundes und des anwesenden Notarztes Hans-Martin Lode das weitere Vorgehen ab und klappte das Fahrzeugdach ab. Der Fahrer wurde anschließend mit einem Spineboard gerettet.

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